Für die Gesetzgebung im Bereich des autonomen Fahrens sei es von zentraler Bedeutung, dass entsprechende Rahmen nicht nur innerhalb nationaler Grenzen gelten, sagt Schick. Eine internationale Harmonisierung dieser Regeln sei dringend notwendig. Was die so häufig gestellten Haftungsfragen angeht, so habe sich laut Schick die Aufteilung in Hersteller-, Halter-, Fahrerhaftung auch für innovative Entwicklungen in der Branche bewährt. In den nächsten Jahren werde dieses Prinzip noch problemlos anwendbar sein, schätzt der Rechtsexperte von Daimler. Grundsätzlich sei diese Aufteilung auch für das vollautonome Fahren der Stufe fünf vorstellbar. Allerdings müsse man an dieser Stelle die Situation neu evaluieren, so Schick.